Rohstoffe

Mit Transparenz gegen Rohstofffluch? Wenn schon, denn schon!

Transparenzvorgaben für Rohstoffunternehmen haben die EU-Kommission und das Europäische Parlament schon lange im Blick. Aber die Widerstände sind erheblich. Derzeit geht es darum, gegen den Ministerrat und vor allem auch gegen die Bundesregierung durchzusetzen, dass die Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen sowie die Forstwirtschaft, verpflichtet werden ihre projektbezogenen Zahlungen zu veröffentlichen. Aber wieso müssen wir eigentlich bei diesen Unternehmen stehen bleiben?

Glenstrata – Wettbewerbsrechtlich bedenkliche Fusion!

Eine ganze Weile hatte es so ausgesehen, als werde die Fusion der Rohstoffgiganten Glencore und Xstrata kaum Wellen schlagen. Es gab keine große öffentliche Diskussion um die wettbewerbsrechtliche Seite dieses Zusammenschlusses. Doch nun haben die Wettbewerbshüter der EU signalisiert, dass sie durchaus einige Probleme sehen.

Schiefergas: Es ist nicht alles grün was glänzt

Schiefergas ist umstritten. Darin ist man sich einig. Doch wie weiter? Die neuesten Studien der EU, des Umweltbundesamts und des Umweltministeriums in NRW kommen zu dem Schluss das Regelwerk müsse für die Förderung von Schiefergas angepasst werden. Zu diesem Thema schrieb ich letzte Woche in der Süddeutschen Zeitung einen Meinungsbeitrag.

Mehr Mut für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft, Kommissar Barnier!

Rohstoffwirtschaft und Transparenz sind bisher Worte, die man nicht ehrlicherweise in einem Satz verwenden kann. Mangel an Transparenz hat Machtanhäufung illegitimer Potentaten gefördert und dazu beigetragen, dass in vielen Ländern von einem “Rohstofffluch” gesprochen werden muss. Heute, am 25. September 2012, veröffentlichte ich in der Frankfurter Rundschau einen Meinungsbeitrag zu diesem Thema.

Bergbau: Was treibt die EBRD? Teil II.

In der EBRD hat die Europäische Kommission erheblichen Einfluß. Schließlich verfügt sie zusammen mit den EU-Mitgliedsstaaten bis zu 60 Prozent der Anteile der EBRD. Nutzt die Kommission die sich daraus ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten, um sicherzustellen, dass die zukünftige Bergbau-Strategie der EBRD mit den politischen Zielen der EU im Einklang steht?
Photo credit: Christian Andersen (FlickR)

Rohstoffderivate: Warum nicht von den USA lernen?

Rohstoffmärkte sind volatil. Das ist schlicht ihre Natur. Aber die Preisschwankungen an Rohstoffmärkten haben extrem zugenommen. Das belastet die Industrie, und darum muss die Politik sich ernsthafte Gedanken machen, wie sie rohstoffabhängigen Unternehmen zur Seite stehen kann. Zusammen mit Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) habe ich am 24. September zu diesem Thema einen Meinungsbeitrag bei Euractiv veröffentlicht. Unser Vorschlag heißt: bona fide Hedging gewährleisten, aber exzessive Spekulation zurückdrängen.

Photo credit: (flickR) Astrid Kopp

Seltene Erden zum Frühstück

Am 10. Juli organisierte ich eine Frühstücksveranstaltung im Rahmen der European Raw Materials Group (ERMG), einer Gruppe von EU-Parlamentariern die sich mit dem Thema Rohstoffe auseinandersetzt. Es gab hohen Zuspruch; auch 9 MdEPs aus 5 Fraktionen nahmen teil.

Bergbau: Was treibt die EBRD?

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) entwickelt eine neue Bergbau-Strategie. In einem Brief an die Europäische Kommission habe ich diese nun zusammen mit weiteren 21 Mitgliedern unserer Fraktion aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die EBRD-Strategie am Ende mit den politischen Zielen der Europäischen Union im Einklang steht. Zweifel daran sind derzeit durchaus angebracht.

Photo credit: Christian Andersen (FlickR)